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Ein Märchen für Erwachsene

Das Dorf und der Drache


Das Märchen beschreibt eine Werteanalyse. Komm mit auf eine Reise in ein kleines Dorf, das von einem Drachen bedroht wird.

Gehe mit den Dorfbewohnern durch die verschiedenen Ebenen nach Graves.

viel Spaß.




Es war einmal


ein kleines Dorf, das von einem gefährlichen Drachen bedroht wurde. Der Drache verlangte jeden Monat eine Jungfrau als Tribut, sonst würde er das Dorf in Schutt und Asche legen. Die Dorfbewohner waren verzweifelt und wussten nicht, wie sie sich wehren sollten. Sie lebten in ständiger Angst und Hoffnungslosigkeit. Sie waren auf der purpuren Ebene gefangen, wo das Überleben in der Gemeinschaft das einzige Ziel war.

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Eines Tages kam ein junger Krieger aus einem anderen Dorf vorbei. Er sah die Not der Dorfbewohner und beschloss, ihnen zu helfen. Er sagte ihnen, dass er den Drachen töten würde, wenn sie ihm dafür die Hälfte ihres Viehs und ihrer Ernte geben würden. Die Dorfbewohner waren skeptisch, aber sie hatten keine andere Wahl. Sie willigten ein und der Krieger machte sich auf den Weg zum Drachen. Er war auf der roten Ebene, wo das Ego dominiert.

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Der Krieger war mutig und geschickt, aber er unterschätzte den Drachen. Der Drache spuckte Feuer und schlug mit seinem Schwanz. Der Krieger konnte ihm kaum ausweichen und wurde schwer verwundet. Er schaffte es gerade noch, sich in eine Höhle zu retten, bevor er das Bewusstsein verlor. Er lag dort tagelang im Fieber und hatte Visionen von einer höheren Macht, die ihm sagte, dass er einen Fehler gemacht hatte. Er sollte nicht nur für sich selbst kämpfen, sondern für eine größere Sache. Er sollte den Drachen nicht aus Gier oder Ruhm töten, sondern aus Pflicht und Ehre. Er sollte sich an die Regeln halten, die ihm diese höhere Macht vorgab, und eine hierarchische Ordnung schaffen, an die sich jeder einzufügen hatte. Er war auf die blaue Ebene aufgestiegen, wo Regeln, Pflichten und Strafen gelten.

 

Der Krieger erholte sich langsam von seinen Wunden und kehrte zum Dorf zurück. Er entschuldigte sich bei den Dorfbewohnern für sein Versagen und sagte ihnen, dass er eine neue Mission hatte. Er wollte den Drachen nicht mehr für sich selbst töten, sondern für Gott. Er wollte ihnen auch die Regeln beibringen, die Gott ihm gegeben hatte, und sie zu seinen Anhängern machen. Die Dorfbewohner waren beeindruckt von seiner Wandlung und seiner Hingabe. Sie folgten ihm und bildeten eine religiöse Gemeinschaft.

Der Krieger führte seine Gemeinschaft zum Drachen und stellte sich ihm erneut entgegen. Diesmal war er nicht allein, sondern hatte viele Gläubige an seiner Seite. Sie beteten zu Gott um Beistand und griffen den Drachen mit vereinten Kräften an. Der Drache war überrascht von dem Ansturm und konnte nicht alle abwehren. Er wurde von vielen Speeren getroffen und fiel zu Boden. Der Krieger nutzte die Gelegenheit und stieß ihm sein Schwert ins Herz.

Der Drache war tot.

Die Gemeinschaft jubelte über ihren Sieg und dankte Gott für seine Gnade. Sie errichteten ein großes Kreuz an der Stelle, wo der Drache gefallen war, und nannten es das Heilige Land. Sie beschlossen, dort zu bleiben und eine neue Zivilisation aufzubauen. Sie waren glücklich und zufrieden mit ihrem Leben unter Gottes Gesetz.

Doch nicht alle waren damit einverstanden. Einige Dorfbewohner fühlten sich eingeengt von den strengen Regeln der Gemeinschaft. Sie wollten mehr Freiheit und Abenteuer. Sie wollten nicht nur Gott dienen, sondern auch sich selbst verwirklichen. Sie wollten ihre eigenen Ziele verfolgen und ihren eigenen Erfolg messen.

Sie wollten mehr Wissen erlangen und die Welt erforschen. Sie wollten im Streben nach Leistung, Erfolg und Profit die Regeln so flexibel wie möglich auslegen, um eine intelligente Wachstums-Maschinerie zu optimieren. Sie waren jetzt auf der orange Ebene, wo Rationalität und Individualismus herrschen.

Diese Dorfbewohner verließen die Gemeinschaft und gründeten eine eigene Stadt. Sie bauten Handel und Industrie auf und erfanden neue Technologien. Sie wurden reich und mächtig und beeinflussten die Welt mit ihren Ideen. Sie waren stolz auf ihre Errungenschaften und sahen sich als die Elite der Gesellschaft.

Doch auch sie hatten ihre Schattenseiten. Ihre Stadt war voller Lärm und Schmutz. Ihre Technologien verursachten Umweltverschmutzung und Klimawandel. Ihre Wirtschaft war von Ungleichheit und Ausbeutung geprägt. Ihre Gesellschaft war von Konkurrenz und Konflikt zerrissen. Sie vernachlässigten ihre menschlichen Bedürfnisse und Werte. Sie waren einsam und unglücklich.

Einige von ihnen begannen, sich nach etwas anderem zu sehnen. Sie wollten nicht mehr nur materiellen Reichtum, sondern auch Sinn. Sie wollten nicht mehr nur sich selbst, sondern auch andere respektieren. Sie wollten nicht mehr nur konkurrieren, sondern auch kooperieren. Sie wollten in einer Gemeinschaft leben, in einer Demokratie, die auf Gleichberechtigung basierte, wo sich die Menschen auf liebevolle Art und Weise emanzipieren konnten. Sie waren auf der grüne Ebene angekommen, wo Empathie und ein Miteinander den Alltag bestimmen.

 

Diese Menschen verließen die Stadt und gründeten eine eigene Gemeinschaft. Sie lebten in Harmonie mit der Natur und mit sich selbst. Sie teilten ihre Ressourcen und ihre Erfahrungen. Sie förderten die Kreativität und die Vielfalt. Sie waren offen für andere Kulturen und Perspektiven. Sie waren friedlich und glücklich.

Doch auch sie hatten ihre Grenzen. Ihre Gemeinschaft war oft zu idealistisch und naiv. Sie ignorierten die Realitäten und Herausforderungen der Welt. Sie verloren sich in ihren eigenen Gefühlen und Meinungen. Sie hatten Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Sie waren unfähig, sich an Veränderungen anzupassen.

 

 

Einige von ihnen erkannten, dass sie mehr brauchten als nur eine grüne Ebene. Sie brauchten eine integrale Ebene, die alle vorherigen Ebenen umfasste und überstieg. Sie brauchten ein intelligentes System, das alle Werte und Haltungen so einfügte, wo sie am meisten Potenzial für die gemeinsame Selbstverwirklichung ermöglichten. Sie brauchten eine Sichtweise, die das Ganze, und die Teile in Balance hielt. Sie waren auf der gelbe Ebene!hier gilt Systemdenken und Flexibilität.

 

Diese Menschen verließen die Gemeinschaft und gründeten ein eigenes Netzwerk. Sie vernetzten sich mit anderen Menschen, Organisationen und Bewegungen, die ähnliche Ziele hatten.

So wie wir heute Abend.

Sie nutzten ihre Ressourcen und ihre Kompetenzen effektiv und effizient. Sie lernten ständig dazu und passten sich an neue Situationen an. Sie lösten Probleme kreativ und pragmatisch. Sie waren innovativ und erfolgreich.

Doch auch sie spürten, dass sie noch nicht am Ende ihrer Entwicklung waren. Sie ahnten, dass es noch eine höhere Ebene gab, die sie noch nicht erreicht hatten.

Das war die Ebene, auf der sie den Drachen nicht mehr töten mussten, sondern mit ihm leben konnten.

Diese Ebene war türkis

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Die Geschichte beschreibt das Integrale-Wertemodell von Graves.

Mein Grundsatz als Verkaufstrainer ist wert(e)voll verkaufen.

Das bedeutet zum einen Erfolgsorientiert und abschlussorientierten Vertrieb aufzubauen. Also "Orange".

Und auf der anderen Seite Werteorientiert zu verkaufen.

Kennst du deine Werte, lebst du danach und verkaufst du danach?

Kennst du die Werte deines Unternehmens, lebst du danach und verkaufst du danach?

Kennst du die Werte deiner Kunden? Lebst du danach? Verkaufst du danach?


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Auf welcher Ebene bist du?

Was motiviert dich oder demotiviert dich?

Finde es heraus. hier geht es zur Werteanalyse




71 Ansichten2 Kommentare

2 Comments


Superschöne Geschichte🤗

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